Topathleten und ihre Fitness – was können Sie von ihnen lernen?

Bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio konnte wieder eindrucksvoll beobachtet werden, was ein gesunder und fitter Körper zu leisten im Stande ist. Natürlich sind Leistungssportler aufgrund ihres ausdauernden Trainings so gut in ihrer Disziplin. Dennoch halten sie ihren Körper auf eine Weise fit, die auch für normale Menschen durchaus gut sein kann. Es ist daher nicht ganz abwegig, sich die Trainings- und Ernährungsmethoden einiger Sportler einmal etwas genauer anzuschauen, je nachdem, wie Sie sich bewegen oder trainieren möchten. Denn sicherlich ist das eine oder andere dabei, was auf Sie übertragbar ist und Ihnen im Endeffekt zu einem besseren Wohlbefinden und einer besseren Fitness verhelfen kann.Eines kristallisiert sich bei der Betrachtung der Ernährungs- und Trainingsweise der verschiedenen Sportler insbesondere heraus: Die Kalorienaufnahme und Nahrungsaufnahme selbst ist immer exakt an den Bedarf des jeweiligen Athleten angepasst. Dies macht natürlich auch Sinn, denn kein Hochleistungssportler kann es sich erlauben, deutlich mehr Kalorien zu sich zu nehmen, als er im Laufe der Trainingseinheiten verbrennt (Sumo-Ringer einmal außen vor gelassen). Dies gilt für Nicht-Sportler ebenso und kann als erstes Kredo der Verbindung zwischen Tätigkeit und Ernährung gelten. Je aktiver Sie sich bewegen, desto mehr Energie benötigt der Körper.Wenn man sich einen Sportler wie Michael Phelps anschaut, mag man kaum glauben, dass er am Tag bis zu 12.000 Kalorien zu sich nimmt. Betrachtet man den Speiseplan aber genauer, zu dem unter Anderem alleine zum Frühstück 3 Sandwiches mit Käse, Tomaten, gebratene Zwiebeln und Mayonnaise sowie fünf Omeletts, eine Schüssel Müsli, 3 French Toasts und drei Schokoladen-Pfannkuchen zum Kaffee gehören, dann merkt man schnell, dass dies durchaus einige Tausend Kalorien über den Tag verteilt werden können. Im Rahmen seines intensiven Trainingsprogramms wird diese Menge an Energie aber komplett wieder verbrannt, sodass sein Körper kein Fett ansetzt, sondern die Energie lediglich benötigt, um Höchstleistungen abrufen zu können.Der schnellste Mann der Welt – Usain Bolt – hat bei Live-Wetten zu 100 Meter Läufen stets Quoten, die bescheinigen, wie sicher er den Lauf gewinnen wird. Eine solche Weltklasse zu erreichen benötigt jede Menge Disziplin, Fleiß und Ausdauer im Training. Vor einigen Jahren hat er verraten, wie er sich auf seine Super-Sprints vorbereitet und seine Trainingseinheiten verraten. Er beginnt mit 6 Sprintbahnen, von denen eine durch eine Koordinationsleiter und eine weitere per Slalomlauf absolviert wird. Ziel ist immer, alles mit viel Kraft und Elan zu durchlaufen und dabei so wenig wie möglich den Boden zu berühren. Diese sechs Strecken werden 4- bis 8-mal durchlaufen wobei zwischendurch maximal 3 bis 5 Minuten aktiv pausiert wird. Gepaart mit einer Reihe von zusätzlichen Einheiten wie Speed-Skipping, hohen Froschsprüngen aus der Hocke, einbeinigem Hüpfen, Ausfallschritt-Sprüngen, Hocksprüngen und klassischen Sprints ergibt sich ein Trainings-Gesamtpaket, das neben Kraft und Ausdauer auch die Explosionsfähigkeit, den Gleichgewichtssinn und das Abdrückverhalten verbessern. Zusätzlich wird der Bodenkontakt verringert, was dazu führt, das man als Betrachter häufig das Gefühl hat, Bolt sprinte gar nicht richtig, sondern jogge den anderen einfach lässig davon. Dieser Effekt tritt deshalb ein, weil das Training exakt an den Bedarf angepasst ist. Gleiches gilt für die ausgewogene Ernährung der Sportler. Denn der Körper eines jeden Athleten hat sportart- und körperspezifische Bedürfnisse, die es zu erfüllen gilt. Wenn Sie trainieren möchten um fitter zu werden, sollten Sie daher Ihre Ernährungsweise immer entsprechend anpassen.Indem Sie lernen, Ihren eigenen Bedarf zu kennen, Ihre Bewegungen besser an Ihren Alltag anzupassen und gleichzeitig die Energieaufnahme an den Verbrauch anzupassen, werden Sie nicht nur leistungsfähiger, sondern automatisch auch fitter und ausgeglichener.

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